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Top-Ergebnisse bei wechselhafen Bedingungen: Unser Team bei Rund um Strausberg

25/09/2026 -

Anspruchsvolle Bedingungen, hohes Tempo von Beginn an und packende Endspurts: Das traditionelle Straßenrennen „Rund um Strausberg“ verlangte unserem Team dieses Jahr alles ab. Bei Regen und tückischen Windkanten kämpften sich unsere Fahrerinnen und Fahrer durch ein stark besetztes Feld – belohnt mit Top-Platzierungen und starker Teamarbeit!


Beim Rennen in Strausberg erwartete das Fahrerfeld anspruchsvolle Bedingungen: Regen, Wind und ein von Beginn an hohes Tempo machten das Rennen besonders fordernd sowohl für das Amateur- als auch für das Elite-Frauen- und Jugendrennen.

Amateure Männer:

Die Amateure sind zusammen mit der Elite und U19 gestartet. Somit war das Feld etwa 40 Fahrer groß.

Aus dem Elitefeld heraus sorgten unter anderem Maurice Ballerstedt (Radprofi bei Alpecin-Premiere Tech) und Roger Kluge (Radprofi bei Rembe rad-net) immer wieder für Attacken und brachten Bewegung ins Rennen. Ian hat sich in den entscheidenden Rennphasen etwas zurückgehalten und versucht, wenig im Wind zu fahren, nachdem er in der ersten Runde an einer Windkante fast abgehängt wurde.

In der letzten Runde setzte sich schließlich eine dreiköpfige Elitegruppe vom Feld ab und fuhr einen größeren Vorsprung heraus. Ian konnte sich in dieser Gruppe gut positionieren. Im anschließenden Endspurt spielte er seine Stärke im Sprint aus und sicherte sich den 1. Platz in der Amateurwertung. Im Elitefeld kam er dabei sogar unter die ersten 12 Fahrern in Ziel.

Elite Frauen:

Kaja erwischte ebenfalls einen guten Start ins Rennen und war in den ersten beiden Runden gut im Feld positioniert. Bei einem Schnitt von rund 40 km/h wurde von Beginn an ordentlich Tempo gemacht.

In einer Links-rechts-Kurvenkombination nach dem Flughafen war Kaja jedoch nicht optimal positioniert und verlor den Anschluss an die Gruppe. Gemeinsam mit einer weiteren Fahrerin kämpfte sie sich anschließend durch die letzte Runde. Auf den letzten Metern musste sie sich noch einer Konkurrentin geschlagen geben.

Am Ende bedeutete das für Kaja Platz 13 bei den Elite-Frauen.

Jugend Männlich U17:

Auch im U17-Rennen wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen. Besonders die ersten 15 Kilometer waren durch die hohe Geschwindigkeit und mehrere Attacken an der Spitze sehr anspruchsvoll.

Nach rund 16 Kilometern verlor Alex nach einer Attacke den Anschluss an die Gruppe. Frederic bemerkte die Situation und entschied sich bewusst, sich zurückfallen zu lassen. Da Alex sein erstes Straßenrennen bestritt, wollte Frederic ihn unterstützen und wieder an eine Gruppe heranführen. Gemeinsam hatten die beiden zunächst rund 15 Sekunden Rückstand auf eine kleine Verfolgergruppe, zu der Frederic anschließend wieder aufschließen konnte.

Bis zum Beginn der dritten Runde fuhren beide anschließend im Wechsel im Wind, während Alex sich etwas erholen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frederic allerdings bereits viel Energie investiert und entschied sich, die Gruppe nach der Ausfahrt aus Strausberg nicht weiter zu verfolgen. Alex konnte das Rennen trotzdem konzentriert fortsetzen.

Von nun an galt die volle Aufmerksamkeit dem Endspurt. Rund einen Kilometer vor dem Ziel wurde das Tempo nochmals deutlich erhöht und erste Fahrer begannen, sich für den Sprint in Position zu bringen. Kurz vor dem Ziel attackierten schließlich zwei Fahrer gleichzeitig, jeweils rechts und links von Alex. Trotz eines kurzen Moments des Zweifels mobilisierte er noch einmal alle Kräfte und konnte den Abstand fast vollständig schließen.

Am Ende sicherte sich Alex einen starken 9. Platz in der U17.

Auch Frederic kämpfte nach seiner Unterstützung für Alex bis zum Schluss weiter. Als er in der dritten Runde von einer Gruppe eingeholt wurde, wollte er sich zunächst dort einreihen. Stattdessen setzten sich jedoch zwei Jedermänner und ein U19-Fahrer an sein Hinterrad. Frederic übernahm daraufhin erneut viel Führungsarbeit und zog die drei Fahrer rund zehn Kilometer lang.

Kurz vor dem Ziel setzte der U19-Fahrer rund 1.000 Meter vor dem Ziel zur Attacke an. Frederic blieb dran und setzte nach der letzten Kurve selbst noch einmal zu einem kräftigen Antritt an. Mit einem starken Schlusssprint konnte er den U19-Fahrer noch abfangen und kam rund 20 Meter vor ihm ins Ziel. Am Ende erreichte Frederic damit Platz 11 in der U17.

Für beide war es damit ein ereignisreiches und anspruchsvolles Rennen, bei dem sich besonders der Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung ausgezahlt haben.

Verfasst von Ian